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Gute Briefings und KI-Prompts formulieren – warum sich klare Aufträge auszahlen

Die Darstellung eines abwechslungsreichen Events. Zu sehen ist: eine Speakerin, Gäste beim Catering, eine Band etc.
Ein gutes Briefing und ein prägnanter KI-Prompt entscheiden letztendlich über die Qualität des Ergebnisses. Bild: mit KI kreiert.


Ob internes Projekt, Kampagne, KI-Assistent oder Agenturauftrag: Das Briefing zu Beginn entscheidet über das Ergebnis. Im Blogbeitrag erfährst du, worauf es beim Formulieren von Briefings und KI-Prompts ankommt und erhältst konkrete Tipps für die Praxis.


Projekte in KMU und Organisationen mit knappen Ressourcen scheitern selten an Fähigkeiten oder an mangelnder Motivation. Häufig sind es fehlende Informationen, die für den Auftrag relevant sind, aber aus unterschiedlichen Gründen nicht geteilt werden.

Ein gutes Briefing erfordert sorgfältige Vorbereitung, was auch mal etwas Zeit kosten kann. Gleichzeitig spart es Ressourcen, weil es Missverständnisse, teure Extraschlaufen und unnötigen Frust vermeidet.


Wann Aufträge unklar sind – die Stolperfallen:

Es sind Situationen, die wir regelmässig antreffen: Aufgaben werden «schnell schnell» delegiert, eine Agentur spontan beauftragt und die KI mit Stichworten gefüttert. Das Ergebnis? Oft anders, als man es sich vorgestellt hat. In der Hektik des KMU-Alltags, zwischen Terminen oder dem nächsten Event scheint die Zeit für ein ausführliches Briefing oft Luxus zu sein. Doch genau hier stolpern wir das erste Mal: Was wir am Anfang an Zeit sparen, bezahlen wir mit Korrekturdurchgängen, Extrarunden, verpassten Deadlines und enttäuschten Erwartungen. Zu oft werden Wissen und Verständnis vorausgesetzt, die externe Partner:innen und die KI nicht haben können. Beispiele dafür sind:


  • Vage Ziele: «Machen Sie mal eine kreative Kampagne» ist kein Auftrag, sondern eher Interpretationssache der Auftragsnehmer:in.

  • Fehlender Kontext: Informationen zur Vorgeschichte, zu innenpolitischen Gegebenheiten, Konflikten und Herausforderungen werden nicht kommuniziert.

  • Annahmen statt Fakten: Auftraggebende glauben zu wissen, was Auftragnehmende wissen, ohne es im Briefing zu verankern.


Was gehört in ein gutes Briefing und in einen präzisen KI-Prompt?

Ein Briefing ist eine strukturierte Zusammenstellung aller Informationen, die Auftragnehmende benötigen, um eine Aufgabe erfolgreich umzusetzen. Ein KI-Prompt erfüllt dieselbe Funktion: Er beschreibt Rolle, Ziel, Kontext und gewünschtes Ergebnis für ein KI-System. Ziel ist stets eine klare Auftragsbasis. Folgende Inhalte sollten demnach enthalten sein:


  • Rolle und Aufgabe: Wer ist wofür zuständig? In welcher Rolle arbeitet dein Gegenüber – als Agentur, internes Team oder KI-Assistent? Definiere, welche Funktion es im Projekt übernimmt (z. B. strategische Beratung oder kreative Texterstellung). Kläre zudem den Stellenwert des Projekts: Handelt es sich um ein Leuchtturmprojekt oder um eine Routineaufgabe (bspw. Regelkommunikation)?

  • Kontext und Bedürfnis: In welchem Umfeld bewegt sich deine Organisation? Beschreibe das Manko und das Bedürfnis. Erwähne auch Hinweise auf Entwicklungen und Konflikte, damit dein Gegenüber Fettnäpfchen vermeidet.

  • Ausgangslage und Zweck: Was möchtest du bewirken? Erläutere den Ist-Zustand, den Zweck des Auftrags und die zentralen Fragestellungen, die beantwortet werden müssen.

  • Ziele, Zielgruppen und Botschaften: Was soll wem im Kopf bleiben? Skizziere Zielgruppen (Personas) und Kernbotschaften inklusive Call to Action. Unterscheide bei der Formulierung der Wirkungsziele:

    • Interner Output: Was braucht dein Team? (z. B. effiziente Prozesse, Orientierung).

    • Externer Output: Was ist dein Etappenziel? (z. B. Event-Teilnahmen, Reichweite).

    • Direkter Outcome: Welche Wirkung (Verhaltensänderung) strebst du an? (z. B. Wahrnehmung als kompetente Partnerin, Nutzung deines Angebots).

  • Rahmenbedingungen und Ressourcen: Erläutere Spielraum und Anforderungen. Mache Vorgaben zu CI/CD, Tonalität und Sprache. Nenne Ansprechpartner:innen sowie bisherige Aktivitäten, damit das Rad nicht neu erfunden wird.


Tipps für deine Praxis: Die Checkliste anhand der W-Fragen

Wie formuliere ich gute Briefings und präzise KI-Prompts? Nutze diese W-Fragen als Checkliste. Wenn du sie alle beantwortest, deckst du die kritischen Informationen ab:


  1. Was? (Projektinhalt und Wirkungsziele): Definiere die Projektart und skizziere den Inhalt. Was sind die angestrebten Wirkungsziele (Soll-Zustand für intern und extern)? Sorge für Faktenklarheit, beispielsweise durch den Zugang zu Factsheets und vorhandenen Dokumentationen. Kommuniziere, welchen Stellenwert das Projekt für eure Organisation und euer Team hat.

  2. Warum? (Sinn und Zweck): Warum ist der Soll-Zustand erstrebenswert? Legitimiere das Vorhaben mit Belegen, etwa Beobachtungen oder Umfragen. Das generiert Verständnis und Motivation bei Mensch (und Maschine).

  3. Wer? Zum Ersten (Zielgruppe/Persona): Wer soll angesprochen werden? Je genauer das Profil, desto treffender können die Botschaften ausgearbeitet werden.

  4. Wer? Zum Zweiten (Rollen, Aufgaben, Verantwortung): Wer hat welche Rolle und welche Aufgaben? Wer trägt die Verantwortung für was? Skizziere die Organisation, damit sich alle ihrer Rollen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten bewusst sind.

  5. Wie? (Zusammenarbeit und Qualität): Lege Iterationen und Feedbackschleifen fest. Plane das Gespräch ein: Ein schriftliches Briefing ist die Basis, das Gespräch (oder der Chat-Dialog mit der KI) klärt die Zwischentöne und gibt ein «Gspüri».

  6. Wann und wo? (Timing und Verortung): Fixiere Milestones und den Ort des Geschehens. Eine realistische Grobplanung gibt Orientierung und sichert Qualität.

  7. Wie viel? (Budget und Kapazitäten): Welche finanziellen und personellen Ressourcen stehen zur Verfügung? Transparenz beim Budget verhindert Fehlplanungen und Mehrausgaben.

  8. Was noch? (Kontext und Umfeld): In welchem Umfeld bewegen wir uns? Berücksichtige Rahmenbedingungen wie CI/CD-Vorgaben, Marktgegebenheiten, besondere Herausforderungen, Spannungsfelder und Konflikte, damit das Projekt im richtigen Kontext verstanden wird.


Warum sich gute Briefings und KI-Prompts auszahlen

Zugegeben, das Formulieren von zielführenden Briefings und KI-Prompts ist selten «schnell schnell» erledigt. Der Initialaufwand zahlt sich jedoch aus: Konkrete Aufträge drücken Wertschätzung aus, geben Orientierung und befähigen dein Gegenüber zu exzellenter Arbeit. Das steigert die Effizienz von Mensch und Maschine und führt zu Ergebnissen, die punktgenau auf deine Ziele einzahlen – ohne Frust und ungeplante Mehrkosten.


Dein nächster Schritt zum Erfolg

Ein gutes Briefing und präzise KI-Prompts sind die halbe Miete – egal ob für Mensch oder Maschine. Du hast nun das Werkzeug, um deine Vision in klare Aufträge zu übersetzen.

Brauchst du ein Sparring für dein nächstes Projekt?

Wir unterstützen dich dabei, relevante Informationen bereitzustellen und schärfen zusammen mit dir deine Briefings und KI-Prompts für gute Ergebnisse.

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